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Magen-Darm-Trakt

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Anatomie Magen Gaster und Histologie Magenschleimhaut Tunica mucosa gastrica
Histologischer Wandbau des Magens mit Magenschleimhaut (Anatomie Magen Gaster und Histologie Magenschleimhaut Tunica mucosa gastrica) und Magen (Ventriculus) von vorn eröffnete, mit Arterien und Nerven: 1 = Speiseröhre, 2 = Magenmund, 3 = Magengrund, Magenblase, 4 = Magenkörper, 5 = Tunica muscularis, 6 = große Kurvatur, 7 = kleine Kurvatur, 8 = Längsfalten entlang der Magenstraße, 9 = Pförtnerteil, 10 = Antrum pyloricum, 11 = Pförtner mit Schließmuskel, 12 = Bauchaorta, 13 = Arterienstamm mit Arterien für Leber, Milz und Magen mit Nervengeflecht, 14 = Magengrübchen, 15 = Schleimhaut, 16 = Magendrüsen, 17 = Bindegewebe unter der Schleimhaut


Anatomische Bilder zum Magen-Darm-Trakt
Anatomie Magen-Darm-Trakt, Gastrointestinaltrakt im VerdauungsapparatAnatomie Magen-Darm-Trakt, Gastrointestinaltrakt im Verdauungstrakt
Magen-Darm-Trakt (Gastrointestinaltrakt), der größte Teil vom Verdauungstrakt des Menschen, der Hauptteil im Verdauungsapparat von der Speiseröhre bis zum Anus.

Anatomie Speiseröhre Ösophagus, Magen Ventriculus Gaster und Zwölffingerdarm DuodenumAnatomie Magenkörper Magen Ventriculus Gaster mit Magenpförtner
Der Magen (Ventriculus, Gaster), ein schlauch- bis sackförmiges Hohlorgan zwischen Speiseröhre (Ösophagus) und Zwölffingerdarm (Duodenum); Blick in den Magenkörper (Corpus ventriculi).

Anatomie Magen Ventriculus, Zwölffingerdarm Duodenum, Bauchspeicheldrüse Pankreas und GallenblaseAnatomie Zwölffingerdarm Duodenum und Histologie Darmzotten im Dünndarm
Magen mit Zwölffingerdarm (Duodenum), Bauchspeicheldrüse (Pankreas, Pancreas) und Gallenblase (Vesica biliaris); Bau des Zwölffingerdarms mit Histologie der Darmzotten.

Anatomie Darm Dünndarm Intestinum tenue, Lumen Jejunum LeerdarmAnatomie Darm Dünndarm Intestinum tenue, Lumen Krummdarm Ileum
Dünndarm (Intestinum tenue) im Bereich Jejunum (Leerdarm) und Ileum (Krummdarm), Abschnitt des Darmes vom Magenausgang (Pylorus) bis zur Bauhin-Klappe.

Anatomie Darm, Dickdarm mit Bauhin-Klappe Ileozäkalklappe mit Dünndarm, Blinddarm Caecum und AppendixAnatomie Dickdarm mit Enddarm, Mastdarm Rectum, Analkanal und After Anus
Dickdarm (Intestinum crassum), Abschnitt von der Bauhin-Klappe (Ileozäkalklappe) bis zum Anus, mit Blinddarm (Caecum) und Appendix; Enddarm mit Mastdarm (Rektum) und Analkanal, Endstück des Dickdarms, das im After (Anus) endet.

Bilder: © Frank Geisler 2016

Im medizinischen Bildarchiv www.medical-pictures.de können die Grafiken per Download erworben werden.



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Anatomie Magen-Darm-Trakt, Gastrointestinaltrakt im Verdauungsapparat für Desktop, Tablet iPad und Smartphone iPhone

Gastrointestinaltrakt

Der Magen-Darm-Trakt ist der wichtigste Bestandteile der Verdauung. Magen und Darm haben die Aufgabe, die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten und die freigesetzten Inhaltsstoffe dem Körper verwertbar zu machen. Im Gastrointestinaltrakt findet der eigentliche enzymatische Aufschluss der Nahrung, die Resorption von Nahrungsstoffen und Wasser sowie die Ausscheidung unverdaulicher oder nicht verwertbarer Nahrungsbestandteile statt.

Der Magen ist ein muskulöses Hohlorgan des Verdauungstrakts, das innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet ist, das die aufgenommene Nahrung mit Hilfe des sauren Magensaft zerkleinert. Der Magensaft, eine enzymreiche Flüssigkeit die von der Magenschleimhaut in das Magen-Lumen abgegeben wird verhindert das Überleben der meisten Bakterien und schützt so vor Infektionen. Durch Muskelkontraktion (Peristaltik) wird der Nahrungsbrei langsam durch den Magen zum Pförtner transportiert. Dieser bildet als Sphinkter (Schließmuskel) einen Verschluss zwischen Magen und Darm.

Der Dünndarm (Intestinum tenue) ist der Abschnitt des Darmes vom Magenausgang (Pylorus) bis zur Bauhin-Klappe, der vor allem der Resorption von über die Nahrung aufgenommenen Substanzen und Wasser dient. Er wird unterteilt in Duodenum (Zwölffingerdarm), Jejunum (Leerdarm) und Ileum (Krummdarm).
Die von der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildeten Verdauungsenzyme werden über einen oder zwei Ausführungsgänge in den Zwölffingerdarm (Duodenum) abgegeben. Diese Verdauungsenzyme spalten Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette der Nahrung im Darm in ihre Grundbestandteile und machen sie damit in eine von der Darmschleimhaut aufnehmbare (resorbierbare) Größe. Das Jejunum (Leerdarm) schließt sich an das Duodenum (Zwölffingerdarm) an und geht in das Ileum über. Die Aufnahme der Nahrung erfolgt vor allem in diesem oberen Dünndarmbereich. Beim Ileum (Krummdarm) handelt es sich um den dritten Abschnitt des Dünndarms. Es ist jener Teil, der dem Jejunum (Leerdarm) folgt, ohne dass hier eine genaue Grenze gezogen werden kann, und letztlich über das Ileum terminale mit der Ileozäkalklappe (Bauhin-Klappe, Dickdarmklappe) in den Dickdarm mündet.

Der Dickdarm (Intestinum crassum) ist der letzte Teil des Verdauungstraktes beim Menschen. Der Blinddarm (Caecum) ist der blind endende Anfangsteil des Dickdarms, der sackförmig in die Bauchhöhle ragt. Dem Blinddarm kommt eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Vorgängen der Immunität gegenüber durch den vom Verdauungstrakt aufgenommenen Antigenen zu und ist daher reichlich mit Lymphgewebe ausgestattet. Der Mastdarm (Rektum, Intestinum) ist ein Teil des Enddarms und damit des Dickdarms, er dient der Zwischenspeicherung der unverdaulichen und unverträglichen Nahrungsreste. Es ist der Abschnitt des Dickdarms, der das Colon sigmoideum mit dem After (Anus) verbindet.