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weibliche Genitalien

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Anatomie weibliches Becken, Beckenorgane und Geschlechtsorgane Genitalien der Frau
Die weiblichen Beckenorgane mit Peritoneum von dorsal, teilweise angehoben eröffnet: 1 = Beckenbodenmuskeln, 2 = seitliches Bauchfell (Peritoneum pariela), 3 = Eileiter (Tuba uterina), 4 = Ampulle des Eileiters, 5 = Eierstock (Ovarium), 6 = A. ovarica, 7 = Gebärmutter (Uterus), 8 = A. uterina, 9 = Harnleiter (Ureter), 10 = Harnblase (Vesica urinaria), 11 = Muttermund, Portio (Portio vaginalis cervicis), 12 = Scheidenfalten (Rugae vaginales), 13 = Scheidengewölbe (Fornix vaginae)

Medizin Bilder Erkrankungen sowie Verstümmelungen der weiblichen Geschlechtsorgane (Organa genitalia feminina, Genitalien)

Myome in Gebärmutter, Gebärmuttergeschwulst Uterus myomatosus der Frau
Weibliche Geschlechtsorgane mit Uterus-Myome (Uterus myomatosus, Myoma uteri) in der Gebärmutter: 1 = Scheide (Vagina), 2 = Muttermund (Ostium uteri), 3 = Gebärmutter (Uterus), 4 = Eileiter (Tube), 5 = Eierstock (Ovar), 6 = Arteria uterina, 7 = Arteria vaginalis, 8 = intramurale Myome, 9 = subseröses Myom, 10 = submuköses Myom, 11 = gestieltes subseröses Myom, 12 = gestieltes submuköses Myom.

Krebserkrankung der Frau, Gebärmutterhalskrebs Zervixkarzinom Carcinoma cervicis uteri im Uterus durch humane Papillomviren HPV
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom, Carcinoma cervicis uteri, Kollumkarzinom), eine maligne Entartung des Gebärmutterhalses (Cervix uteri, Cervix, Zervix), die zweithäufigste Krebserkrankung der Frau, durch eine Infektion mit bestimmten humanen Papillomviren (humanes Papillomavirus, humanpathogenes Papillomvirus, HPV).

Weibliche Brust Brustdrüse Mamma mit Fibroadenom und Brustkrebs Mammakarzinom der Frau
Sagittalschnitt der weiblichen Brust (Mamma) von lateral mit Fibroadenom, gutartiges tumorartiges Gewebe in der Brustdrüse; Brustkrebs (Mammakarzinom) und Entzündung des Brustgewebes
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Brustdrüse der Frau mit Knoten Fibroadenom in der weiblichen BrustKrebs Kebserkrankung Brustdrüse mit Brustkrebs Mammakarzinom der weiblichen Brust

Brustdrüse von vorn mit Drüsengewebe und Fettgewebe, Fibroadenom und Mammakarzinom durchscheinend dargestellt.

Genitalverstümmelung der Genitalien, weibliche Genitalbeschneidung Weibliche Genitalbeschneidung Female genital cutting der Frau

Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) oder Genitalbeschneidung (Female Genital Cutting, FGC), die teilweise oder vollständige Entfernung sowie Beschädigung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane: 1 = normale Vagina, 2 = Klitoridektomie des Kitzlers, 3 = Exzision der Schamlippen, 4 = Pharaonische Beschneidung der Vulva.


Bilder: © Frank Geisler 2016

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Pathologie weibliche Genitalien

Wichtige Erkrankungen der inneren Geschlechtsorgane (Organa genitalia feminina, Genitalien, Fortpflanzungsorgane, Sexualorgane) der Frau sind: Scheidenpilz, Chlamydieninfektion, Bakterielle Vaginose, HPV-Infektion, Eierstockentzündung und Eileiterentzündung, Eierstockzysten, Gebärmuttermyom, Endometriose, Syphilis, Tripper, Weicher Schanker, Feigwarzen, Genitalherpes, Gebärmutterkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs, Scheidenkrebs; beim sekundären Geschlechtsmerkmal der Frau, der Brust (Mamma), der Brustkrebs (Mammakarzinom).

Myome (Gebärmuttergeschwulst) in der Gebärmutter (Uterus) sind knotige Wucherungen, die sich überall in der Muskelschicht der Gebärmutter, Uterus, entwickeln können. Das Wachstum der Myome wird durch weibliche Geschlechtshormone, vor allem durch Östrogen, stimuliert. Es kommen die gutartigen Tumore bzw. gutartige Gebärmuttergeschwulst meistens bei Frauen im gebärfähigen Alter vor. Die sehr seltene bösartige Form des Myoms wird als Myosarkom bezeichnet.

Das Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs, Carcinoma cervicis uteri, Kollumkarzinom) ist ein bösartiger (maligner) Tumor des Gebärmutterhalses (Cervix uteri). Dabei handelt es sich um den weltweit zweithäufigsten bösartigen Tumor bei Frauen. Das Karzinom verursacht anfangs keine Schmerzen, gelegentlich treten leichte Schmierblutungen auf. Wenn der Tumor größer wird und mit Geschwürbildung zerfällt, kommt es zu einem fleischwasserfarbigem, süßlich riechendem Ausfluss. Man muss unterscheiden zwischen der Krebserkrankung des Gebärmutterhalses und der Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers, da die beiden Tumorarten jeweils von einem anderen Gewebe ausgehen.

Humane Papillomviren (HPV) gehören zu den sexuell übertragbaren Erregern. Besonders die Hochrisiko-Typen HPV 16 und 18 können Zellveränderungen verursachen. Humane Papillomviren infizieren Epithelzellen der Haut und verschiedener Schleimhäute, so auch die der Gebärmutter. Die Viren können ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum bei infizierten Zellen hervorrufen. Eine Impfung gegen den Krebs ist möglich und wird allgemein empfohlen - Empfehlung der Impfung in Deutschland für alle Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren.

Ein Fibroadenom ist die häufigste benigne Neubildung von Körpergewebe im Bereich der weiblichen Brustdrüse, wobei die Entartungsgefahr extrem gering ist.
Der Brustkrebs (Mammakarzinom) ist ein bösartiger Tumor (Krebs) der Brustdrüse, er ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Zu den wichtigsten Tumor-Risikofaktoren bei Frauen zählen Einflüsse der weiblichen Geschlechtshormone, des Lebensstils, das Alter und genetische Faktoren. Grundsätzlich beeinflusst die Ausbreitung des Tumors (Stadium zum Zeitpunkt der Diagnose) befindet, die Therapieplanung und mögliche Heilungschance.

Als Weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) oder Weibliche Genitalbeschneidung (female genital cutting, FGC) wird die teilweise oder vollständige Entfernung sowie die Beschädigung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane bezeichnet. Es handelt sich oft mit Tradition begründete Praktiken, bei denen die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane teilweise oder ganz entfernt, oder beschädigt werden. Der Eingriff wird traditionellerweise von Beschneiderinnen mit Messer, Rasierklingen oder anderen scharfen Gegenständen vorgenommen. Diese Verstümmelungen werden an Mädchen und Frauen vom Säuglingsalter bis Erwachsenenalter vorgenommen - meistens während der Pubertät. Neben der Amputation der Klitoris (Klitoridektomie) werden häufig die inneren Schamlippen ganz oder teilweise abgetrennt (Exzision). Bei der "Pharaonischen Beschneidung" werden zusätzlich die äußeren Schamlippen entfernt und die Vagina bis auf eine winzige Öffnung zugenäht (Infibulation). Die Vagina wird notwendigerweise zum Geschlechtsverkehr und zur Entbindung wieder geöffnet (Defibulation).