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männliche Genitalien

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Anatomie männliches Becken mit Genitalien, Geschlechtsorgane Organa genitalia masculina beim Mann
Längsschnitt durch die männlichen Beckenorgane und Geschlechtsorgane: 1 = Hoden (Testis), 2 = Nebenhoden (Epididymis), 3 = Samenleiter (Ductus deferenz), 4 = Hodensack (Scrotum), 5 = Vorsteherdrüse (Prostata), 6 = Bläschendrüse (Vesicula seminalis), 7 = Harnblase (Vesica urinaria), 8 = Harnröhrenschwellkörper (Corpus spongiosum penis), 9 = Harnsamenröhre (Urethrae masculinae), 10 = Gliedschwellkörper (Corpus cavernosum penis), 11 = Eichel (Glans penis), 12 = Vorhaut (Praeputinum)

Medizin Bilder Erkrankungen der Geschlechtsorgane (Organa genitalia, Genitalien) beim Mann (Organa genitalia masculina)

Hodenhochstand Hoden Testis, Krytorchismus beim KindHoden Testis, Notfall Hodenverdrehung Hodentorsion beim Mann

Hodenhochstand (Kryptorchismus) beim männlichen Kleinkind; gesunder Hoden (Testis, Testikel) und eine Hodentorsion, eine partielle oder totale Drehung des Hodens um den versorgenden Gefäßstiel.


Erkrankung Hoden Testis an Krebs, Hodenkarzinom Hodenkrebs beim Mann

Hoden mit Nebenhoden und Hodenkrebs, ein seltener bösartiger Tumor beim meist jüngeren Mann, der sich aus den Keimzellen der Hoden entwickelt; Schnitt durch einen Hoden mit Hodenkarzinom
.


Anatomie Vorsteherdrüse Prostata mit Harnblase Vesica urinaria und Harnröhre beim MannErkrankung an Prostatitis, Entzündung der Vorsteherdrüse Prostata beim Mann

Gesunde Vorsteherdrüse (Prostata) und Veränderungen des Drüsengewebes bei einer Prostataentzündung (Prostatitis).

Erkrankung der Prostata, Prostataadenom, benigne Prostatahyperplasie BHP, benignes Prostatasyndrom BSP der VorsteherdrüseErkrankung der Vorsteherdrüse Prostata an Krebs, Prostatakrebs Prostatakarzinom PCa beim Mann

Pathologie der Prostata bei Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) und Prostatakrebs (Prostatakarzinom, PCa).


Glied Penis, OP Entfernung Vorhaut bei Phimose durch Beschneidung Zirkumzision

Phimose (Vorhautverengung), eine Verengung der Öffnung der Vorhaut (Präputium) des Penis
und
Zirkumzision (Beschneidung, Circumcisio), einer der am häufigsten durchgeführten chirurgischen Eingriffe beim männlichen Geschlecht, eine chirurgisch durchgeführte Umschneidung der Vorhaut mit teilweiser oder kompletter Resektion.

Bilder: © Frank Geisler 2016

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Erkrankung Geschlechtsorgane

Zu den typischen Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane, den sog. Männerkrankheiten, gehören Hodenentzündung, Hodenhochstand, Hodenkrebs, Entzündung der Prostata, Prostatavergrößerung, Prostatakrebs, Vorhautverengung und Impotenz..

Der Hodenhochstand (Maldescensus testis), eine Lageanomalie des Hodens (Hodendystopie) ist eine meist angeborene, falsche Lage eines oder beider Hoden. Der Hoden liegt dann nicht dauerhaft im Hodensack, sondern im Leistenkanal oder Bauchraum. Die Ursache ist ein gestörter Hodenabstieg (Maldescensus testis). Die frühzeitige Erkennung und Behandlung ist wichtig, da bei Nichtbehandlung das Risiko für spätere Hodentumoren und Fertilitätsstörungen des Mannes steigt.
Keine Lageanomalie in diesem Sinne ist die Hodentorsion (Verdrehung eines Hodens), die partielle oder totale Drehung des Hodens um den versorgenden Gefäßstiel, ein urologischer Notfall.

Der Hodenkrebs (Hodenkarzinom) ist eine bösartige Wucherung des inneren männlichen Geschlechtsorgans. Alle Wucherungen im Hodensack (Skrotum) werden als Hodentumor bezeichnet - sowohl gutartige als auch bösartige. Ein Leitsymptom des Hodentumors ist die schmerzlose Größenzunahme des Hodens mit einer tastbaren Knotenbildung. Jede Vergrößerung des Hodens ist tumorverdächtig und muss ärztlich abgeklärt werden. Je früher Hodenkrebs erkannt und behandelt wird, umso besser ist die Prognose.

Bei einer Prostatitis, Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostata), handelt es sich um ein Syndrom aus verschiedenartigen Beschwerden im Urogenitalsystem sowie im Bereich des Beckenbodens und des Afters. Die Symptome lassen sich oft nicht ursächlich durch eine Entzündung der Prostata erklären und differentialdiagnostisch abgrenzen. Klinisch relevante Prostatitisverläufe sind durch Schmerzen gekennzeichnet.

Benigne Prostatahyperplasie (BPH), Prostataadenom, oder benignes Prostatasyndrom (BPS) ist die gutartige Vergrößerung der Prostata durch Vermehrung der ansonsten unauffälligen Zellen. Zu einer BPH kommt es meistens bei Männern im mittleren bis höheren Lebensalter, es handelt sich um eine Hyperplasie (Vergrößerung des Gewebes) der Prostatadrüsen.
Im Gegensatz zum Prostatakarzinom wird die BPH früh symptomatisch, durch irritative Reizbeschwerden und obstruktive Entleerungsstörungen.

Der Prostatakrebs (Prostatakarzinom, PCa) ist eine bösartige Tumorerkrankung und geht vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) aus. Der im Frühstadium symptomlose Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes und stellt die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung nach Lungenkrebs und Darmkrebs dar. Im fortgeschrittenen Stadium treten Beschwerden wie Entleerungsstörungen der Blase, Knochenschmerzen und später Gewichtsverlust und Blutarmut auf.

Bei der Vorhautverengung (Phimose) ist oftmals die Erektion des Gliedes mit Schmerzen verbunden. Man unterscheidet zwischen einer angeborenen (kongenitalen) Phimose, dem Fortbestehen einer angeborenen Verengung, und einer erworbenen Phimose, eine narbige Fixierung der physiologischen Verengung infolge von lokalen Entzündungen oder nach Verletzungen. Nach längerem Zurückstreifen einer zu engen Vorhaut über die Eichel zeigt sich ein ödematöser Schnürring (Paraphimose) welcher ein zurückziehen der Vorhaut über die Eichel unmöglich macht - ein urologischer Notfall.